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Demnächst im Filmstudio Eichstätt

Filmplakat zu "Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour" | Bild: Filmwelt

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DE 2019 - Regie: Cordula Kablitz-Post, Paul Dugdale - Darsteller: Konzertfilm - FSK: 6 - Länge: 106 min.

Di, 23.04.2019
Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour

Wir begleiten die Hosen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Argentinien.

Die Düsseldorfer Band Die Toten Hosen ist ein Phänomen der Superlative. Gegründet 1982 mit Wurzeln in der deutschen Punkbewegung kreieren sie seit 36 Jahren Lieder, bei denen Politik, Spaß und manchmal Provokation keine Widersprüche sind und die wie bei keiner andere deutsche Band die Gegenwart reflektieren. Für Campino, den Sänger und Texter der Band, war Punk ursprünglich der Gegenentwurf zur biederen Realität der späten 70er und frühen 80er Jahre in Westdeutschland. Heute ist es für die Band eine Lebenseinstellung, die sich auch mit dem gigantischen Erfolg von über 19 Millionen verkauften Tonträgern nicht geändert hat. Es bedeutet für sie, sowohl auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen und bei spontanen Konzerten wie in Chemnitz gegen rechts zu spielen, als auch in ihrem Umfeld, mit ihren Fans und der immer gleichen Crew sozial und loyal umzugehen.

„Bis zum bitteren Ende“ haben sich viele Fans und Crewmitglieder in die Haut tätowieren lassen. Eine eingeschworene Gemeinschaft, deren einziger Feind das Älterwerden ist. Campinos Hörsturz, nach dem einige Konzerte der Tour ausfielen, war ein Warnschuss, der der Band bewusst machte, dass es irgendwann vielleicht nicht mehr weitergeht. WEIL DU NUR EINMAL LEBST zeigt eine Band, die jeden Tag schätzt, an dem sie noch gemeinsam auf der Bühne mit dieser unglaublichen Energie der ersten Stunde spielen können.

Filmplakat zu "Suicide Club" | Bild: Kinostar

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Deutschland 2010 - Originaltitel: Suicide Club - Regie: Olaf Saumer - Darsteller: Klaus-Dieter Bange, Hildegard Schroedter, Katja Götz, Mathieu Süsstrunk, Arne Gottschling, Christian Heiner Wolf, Andrea Cleven, Uwe Rohbeck, Andreas Beck, Herwig Lucas - FSK: 12 - Länge: 96 min.

Mi, 08.05.2019
Suicide Club

Mehrfach Preisgekrönt! Fünf Menschen treffen sich auf einem Hochhausdach um gemeinsam Suizid zu begehen. Doch nicht alles läuft nach Plan - manchmal lebt man länger als man denkt.

Bei Sonnenaufgang treffen sich fünf Menschen (Klaus-Dieter Bange, Hildegard Schroedter, Katja Götz, Mathieu Süsstrunk, Arne Gottschling) auf einem Hochhausdach, um gemeinsam in den Tod zu springen. Fünf völlig unterschiedliche Charaktere. Keiner weiß von dem anderen, warum und weshalb dem Leben ein jähes Ende gesetzt werden soll. Nicht einmal die Namen wissen sie voneinander. Nur der unmittelbar bevorstehende gemeinsame Suizid verbindet alle auf eine tragische und bizarre Weise.

Doch durch eine absurde Verkettung von Ereignissen, müssen sie ihren Plan verschieben und gemeinsam dort oben bis zum Abend ausharren. Einer Insel inmitten des alltäglichen Trubels der Stadt, auf der die Fünf abgeschottet ganz in ihrer eigenen Welt für sich sind. Aus gegenseitiger Distanz und Ablehnung entwickelt sich eine ungeahnte Gemeinschaft. Sie erleben einen Tag, den keiner der Fünf vergessen wird.

Filmplakat zu "Reiss aus" | Bild: 24Bilder

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DE 2019 - Regie: Lena Wendt - Darsteller: Doku - FSK: 0 - Länge: 120 min.

Fr, 10.05.2019
Reiss aus

Zwei Menschen. Zwei Jahre. Ein Traum.

„Dieser Film ist für die, die gerne reisen,
für die, die nicht reisen können,
für die, die bereits in den Startlöchern stehen und
für die, die von ihren „Abers“ noch zurückgehalten werden“.

Ein halbes Jahr Auszeit wollen sich Ulli und Lena nehmen und von Hamburg nach Südafrika fahren. Dort kommen sie nie an. Stattdessen rollen sie in ihrem alten Land Rover Terés und dem knapp 40 Jahre alten Dachzelt, das sie von Ullis Patentante geschenkt bekommen haben, knapp zwei Jahre durch Westafrika.

Es geht um Einiges: Darum, sich selbst wieder zu finden, sich wieder zu spüren. Und nicht eher umzudrehen, bis sich an der eigenen Einstellung zum Leben etwas grundlegend verändert hat. Auf 46 000 Kilometern, mehr als einmal um die Welt, erleben die zwei tagtäglich Abenteuer. Von denen manche nur schwer zu verdauen sind.

Ein Film, der die wunderbaren, auch aber die Schattenseiten des Reisens offenbart. Der dich mitnimmt, aufwühlt, froh macht, schockiert und erstaunt. Dir Mut macht, deinen eigenen Traum anzugehen. Ein Film, der ansteckt mit der Faszination und Liebe für Afrika.

Filmplakat zu "Fair Traders" | Bild: RealFiction

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CH 2018 - Regie: Nino Jacusso - Darsteller: Doku - FSK: 0 - Länge: 93 min.

Sa, 11.05.2019
Fair Traders

Zeigt drei Persönlichkeiten aus drei Generationen, die in der Schweiz, in Deutschland, Tansania und Indien alternative Ideen umsetzen und Nachhaltigkeit als Versprechen für die Zukunft einlösen.

Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Persönlichkeiten dieses Films und begannen sich neu zu orientieren. Sina Trinkwalder, früher Leiterin einer Marketing-Agentur, fertigt heute Zero-Waste-Kleidung mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstützt.

Und die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt jetzt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen in der Schweiz und engagiert sich gegen Food Waste. Die drei UnternehmerInnen befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien ihres Lebens und ihrer beruflichen Laufbahn. Doch eins vereint sie: die tagtägliche Bemühung faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinen und zu zeigen, dass es möglich ist Erfolg und Wirtschaftlichkeit ethisch und fair zu gestalten.

Im inspirierenden Film FAIR TRADERS zeigt der renommierte Regisseur Nino Jacusso die Philosophie und Arbeit dieser drei Akteure des freien Markts und macht sie emotional miterlebbar – engagiertes Kino mit starken Bildern, das Mut macht, aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen.

Pressestimmen

"Drei Menschen, drei Schicksale, drei verschiedene Wege, die Mut machen. Mut zur Veränderung, Mut zum Widerspruch. Gerade für junge Leute, wobei auch ältere Schülerinnen und Schüler eingeschlossen sind, dürfte der Film interessant sein in seinem optimistischen Streben nach gerechteren Produktions- und Arbeitsbedingungen überall auf der Welt." Programmkino.de

"Mit stimmigen Bildern porträtiert der Filmemacher seine Protagonist*innen sowie die Produktionsabläufe, zeigt aber auch die immer wiederkehrenden Schwierigkeiten und Widerstände, sowie hin und wieder aufkeimende Selbstzweifel. Am Ende ist FAIR TRADERS dennoch vor allem ein Manifest für eine bewusste und faire marktwirtschaftliche Zukunftsgestaltung im Sinne sämtlicher beteiligter Menschen und einer nachhaltigen ökologischen Entwicklung." Indiekino

"Nino Jacusso schafft es, einem die Philosophie der Geschäftsleute nahezubringen, unaufgeregt und ohne Pathos. Auch wenn keine neuen Ansätze aufgezeigt werden, bietet "Fair Traders" einen Gegenentwurf zum Raubtierkapitalismus – ein Plädoyer für eine bessere Zukunft." tip Berlin

"Bewundernswert." TV Spielfilm

Filmplakat zu "Alles ist gut" | Bild: Filmwelt

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DE 2018 - Regie: Eva Trobisch - Darsteller: Aenne Schwarz, Andreas Döhler - FSK: 12 - Länge: 93 min.

Mi, 15.05.2019
Alles ist gut

Wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins. Oder doch?

Alles ist gut – so zumindest der Eindruck, den Janne (Aenne Schwarz) vermitteln möchte. Aber nichts ist gut. Nicht, seitdem ihr neuer Chef ihr seinen Schwager Martin (Hans Löw) vorgestellt hat, der am Abend ihres Kennenlernens gegen ihren Willen mit ihr schläft. Danach lässt Janne erst mal alles seinen gewohnten Gang gehen – wenn man die Dinge nicht zum Problem macht, hat man auch keins.

Doch ihr Schweigen über den Vorfall weicht nach und nach einer stillen Ohnmacht. Bis Janne ihr Leben und die Liebe zu ihrem Freund Piet (Andreas Döhler) langsam entgleiten.

Pressestimmen

"Eva Trobischs Kinodebüt mit der herausragenden Aenne Schwarz in der Hauptrolle wurde beim Filmfest München vom Publikum, von der Presse und von der Filmszene beinahe euphorisch gefeiert und mehrfach ausgezeichnet - vollkommen zu Recht und sicherlich nicht nur wegen der aktuellen #MeToo-Debatte." programmkino.de

"... ein packendes Drama über Verdrängung und weibliche Selbstbehauptung. Die großartige Hauptdarstellerin Aenne Schwarz gibt ihrer Figur eine innere Stärke und eine Coolness, die den ganzen Film prägen. Die unaufgeregte Erzählhaltung zwingt den Zuschauer dazu, sehr genau hinzusehen. (...) Es dauert lange, bis Janne die Fassung verliert. Ein großer, eruptiver Moment. Selten hat man den Wutausbruch einer Figur auf der Leinwand so gut verstanden." SPIEGEL, 22.09.2018

"Es war nicht vorherzusehen, dass ausgerechnet ein deutscher Film den besten Beitrag zu Metoo leisten würde. In diesem Film aber stimmt jeder Satz. Und keiner der perfekt geschriebenen Sätze klingt, als sei er geschrieben. (...) Aenne Schwarz vom Wiener Burgtheater spielt hier ihre erste Kinohauptrolle und definiert das Wort ,echt‘ dabei neu. (...) ALLES IST GUT hat keine Agenda. Eine Wirkung schon. (...) Im deutschen Film ist bestimmt nicht alles gut. Wenn aber Eva Troisch, Aenne Schwarz (...) weiter Filme machen, wird alles gut." FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, 23.09.2018

Filmplakat zu "Eldorado" | Bild: Fox

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DE/CH 2018 - Regie: Markus Imhoof - Darsteller: Doku - FSK: 6 - Länge: 92 min.

Di, 21.05.2019
Eldorado

„Das einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.“

Es ist eine solche Erinnerung, die den preisgekrönten Regisseur Markus Imhoof sein Leben lang be­gleitet hat: Es ist Winter, die Schweiz ist das neutrale Land inmitten des Zweiten Weltkriegs und Mar­kus Imhoofs Mutter wählt am Güterbahnhof ein italienisches Flüchtlingskind aus, um es aufzupäp­peln. Das Mädchen heißt Giovanna – und verändert den Blick, mit dem der kleine Markus die Welt sieht.

70 Jahre später kommen wieder Fremde nach Europa. Markus Imhoof hat Giovanna nie vergessen, hat ihre Spuren verfolgt und in ihrem Land gelebt. Nun geht er an Bord eines Schiffes der italienischen Marine, es ist die Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100.000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden. Mit den Augen des Kindes, das er damals war, spürt er den Fragen nach, die ihn seit jeher umtreiben.

Markus Imhoof erzählt nach seinem herausragenden und u.a. mit dem Deutschen Filmpreis ausge­zeichneten Kinoerfolg MORE THAN HONEY erneut eine sehr persönliche Geschichte, um ein globales Phänomen erfahrbar zu machen. Seine Fragen nach Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verant­wortung in der heutigen Welt führen ihn zurück zu den Erlebnissen seiner Kindheit und seiner ersten Liebe.

Filmplakat zu "Van Gogh" | Bild: DCM

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GB, FR 2018 - Regie: Julian Schnabel - Darsteller: Willem Dafoe, Oscar Isaac - FSK: 6 - Länge: 110 min.

Fr, 24.05.2019
Van Gogh

An der Schwelle zur Ewigkeit. Willem Dafoe: Bester Schauspieler bei den Filmfestspielen in Venedig.

FILM DES MONATS März der Evangelischen Filmjury. In der Gegend von Arles und Auvers-sur-Oise, wohin sich Vincent van Gogh (Willem Dafoe) zurückgezogen hat, um dem Druck des Lebens in Paris zu entkommen, wird er von den einen freundlich und von den anderen brutal behandelt. Die Inhaberin des örtlichen Restaurants hat Mitleid mit ihm und schenkt ihm ein Notizbuch für seine Zeichnungen. Andere haben Angst vor seinen dunklen und unberechenbaren Stimmungsschwankungen. Auch sein enger Freund und Künstler Paul Gauguin findet ihn zu erdrückend und verlässt ihn. Allein sein Bruder und Kunsthändler Theo unterstützt ihn unerschütterlich, auch wenn es ihm nicht gelingt, auch nur eines von Vincents Werken zu verkaufen.

Julian Schnabels VAN GOGH – AN DER SCHWELLE ZUR EWIGKEIT ist eine faszinierende Reise in den Körper und Geist von Vincent van Gogh, der trotz Skepsis, Wahnsinn und Krankheit einige der beeindruckendsten und gefeiertsten Kunstwerke der Welt erschuf. Doch wie so viele Künstler war auch er seiner Zeit voraus und wurde zu Lebzeiten gesellschaftlich ausgestoßen und missbilligt.

Filmplakat zu "Rafiki" | Bild: Salzgeber

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KE/ZA/FR/NL/DE 2018 - Regie: Wanuri Kahiu - Darsteller: Samantha Mugatsia, Sheila Munyiva - FSK: 12 - Länge: 83 min.

Di, 18.06.2019
Rafiki

RAFIKI – der Titel bedeutet auf Suaheli „Freund(in)“ – ist der erste kenianische Film, der bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde.

„Gute kenianische Mädchen werden gute kenianische Ehefrauen“ – Kena lernt schon früh, was von Mädchen und Frauen in ihrem Heimatland erwartet wird: artig sein und sich dem Willen der Männer fügen. So wird auch ihre alleinerziehende Mutter dafür verantwortlich gemacht, dass ihr Mann sie für eine jüngere Frau verlassen hat. Doch die selbstbewusste Kena lässt sich nicht vorschreiben, wie es zu leben hat. So freundet sie sich auch mit der hübschen Ziki an, obwohl ihre Väter politische Konkurrenten sind. Das Gerede im Viertel ist den Mädchen zunächst ziemlich egal. Doch als sich Kena und Ziki ineinander verlieben, müssen sie sich entscheiden: zwischen der vermeintlichen Sicherheit, ihre Liebe zu verbergen, und der Chance auf ihr gemeinsamen Glück.

In Kenia selbst, wo Homosexualität noch immer unter Strafe steht, wurde der Film zunächst mit einem Aufführungsverbot belegt, das erst nach einer Klage der Regisseurin gelockert wurde. Basierend auf der preisgekrönten Kurzgeschichte „Jambula Tree“ (2008) der ugandischen Autorin Monica Arac de Nyeko, erzählt RAFIKI von einer afrikanischen Jugend, die entschlossen gegen Homophobie, religiöse Dogmen und die Strenge der Eltern aufbegehrt. Ein mitreißender Film, der vor Freiheitsliebe und Lebensfreude in strahlenden Farben leuchtet.

Filmplakat zu "An den Rändern der Welt" | Bild: imFilm

DE 2018 - Regie: Thomas Tielsch, Markus Mauthe - Darsteller: Doku - FSK: 0 - Länge: 90 min.

Demnächst
An den Rändern der Welt

Ein Film, der uns in fremde Welten entführt - zu wunderschönen, entlegenen Orten und einigen der letzten indigenen Völkern, die dort leben.

An den Rändern der uns bekannten Welt leben sie, die letzten indigenen Völker - fernab der Zivilisation, und doch betroffen von ihren Folgen. Bevor auch diese letzten indigenen Gemeinschaften dem stetigen Vordringen der Globalisierung weichen müssen, ist der Fotograf und Greenpeace-Aktivist Markus Mauthe zu ihnen gereist – mit dem Ziel, die Schönheit ihrer Kulturen für uns sichtbar zu machen. Die Reise führt vom Südsudan und Äthiopien zu den Seenomaden nach Malaysia und den Indios im brasilianischen Mato Grosso, die angefangen haben, sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums zu wehren.

Markus Mauthe feiert seit Jahren nicht nur mit seinen Bildern, sondern auch mit seinen Reisevorträgen große Erfolge – über 250.000 Zuschauer haben in den letzten 25 Jahren seine Berichte und Shows besucht. Nun hat er sich erstmals von einem Filmteam begleiten lassen und einen Einblick in seine Arbeit gewährt. Das Ergebnis ist ein Film mit nahen, unverstellten Begegnungen in betörend schönen Bildern - und ein Appell für den Erhalt der indigenen Lebenswelten, die ohne unser entschlossenes Umdenken und Handeln dem Untergang geweiht sind.

Filmplakat zu "Christo - Walking on Water" | Bild: Filmagentinnen

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US, IT 2018 - Regie: Andrey Paounov. - Darsteller: Installations-Künstler Christo - FSK: 0 - Länge: 105 min.

Demnächst
Christo - Walking on Water

"Unsere Werke sind alle komplett nutzlos. Wir schaffen sie nur, weil wir sie gerne anschauen möchten." Christo

Vor dem malerischen Bergpanorama der italienischen Alpen realisierte der legendäre Installationskünstler Christo 2016 auf dem Lago d‘Iseo seine „Floating Piers“. Mit leuchtend gelben Stoffbahnen bespannte Stege aus schwankenden Pontons verbanden die beiden Inseln Monte Isola und San Paolo mit dem Ufer und zeichneten ein abstraktes Kunstwerk in die Landschaft. Das Werk existierte nur für 16 Tage, ermöglichte es aber über 1,2 Millionen Besuchern auf dem Wasser zu laufen.

Der bulgarische Regisseur Andrey Paounov blickt in CHRISTO – WALKING ON WATER hinter die Kulissen und verfolgt den turbulenten Entstehungsprozess dieses gigantischen Kunstwerkes – den Wahnsinn der Kunstwelt, die heiklen Verwicklungen zwischen Kunst und Politik, die riesigen technischen Herausforderungen und logistischen Albträume, und den Kampf gegen die Kraft der Natur. Zugleich entsteht ein humorvolles Porträt eines unberechenbaren Ausnahmekünstlers, der es schaffte Behörden, Sammler, Denkmalpfleger und Naturschützer für seine Idee zu gewinnen und seine Träume wahr werden zu lassen.

„Reiner Wahnsinn“ – schreibt der Musikexpress über CHRISTO – WALKING ON WATER, „der beim bloßen Zuschauen Herzrasen verursacht.“ Und in vielen weiteren Kritiken wird deutlich: Dieser Film ist keine normale Kunstdoku, sondern ein ungewöhnlich offener Blick hinter die Kulissen und ein selbstironisches, dynamisches und vor allem sehr unterhaltsames Porträt eines energetischen Mannes, der seine Träume Realität werden lässt.

„Ein zutiefst ehrliches, von Humor durchblitztes Porträt dieses Ausnahmekünstlers“, formuliert die Berliner Zeitung treffend. „Voller Action, Witz und Dramatik", schreibt die Welt am Sonntag und im Deutschlandfunk hört man: „Die wunderbare Kunstdoku ist nie voyeuristisch, sondern eher in der Haltung reinster Verblüfftheit, dass solch‘ Schönheit aus solch‘ vermeintlichem Chaos entstehen kann.“

Filmplakat zu "Der Fall Collini" | Bild: Constantin

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DE 2019 - Regie: Marco Kreuzpaintner - Darsteller: Elyas M'Barek, Alexandra Maria Lara - FSK: 12 - Länge: 118 min.

Demnächst
Der Fall Collini

Nach dem Bestseller von Ferdinand von Schirach.

Anwalt Caspar Leinen gerät über eine Pflichtverteidigung an einen spektakulären Fall: Über 30 Jahre lang hat der 70jährige Italiener Fabrizio Collini unbescholten in Deutschland gearbeitet und dann tötet er anscheinend grundlos den angesehenen Großindustriellen Hans Meyerin dessen Berliner Hotelsuite. Für Caspar steht weit mehr auf dem Spiel als sein erster großer Fall als Strafverteidiger. Das Opfer ist der Großvater seiner Jugendliebe Johanna und war wie ein Ersatzvater für Caspar.

Zudem hat er mit der Strafverteidiger-Legende Richard Mattinger einen Gegner, der ihm haushoch überlegen scheint. Caspar muss herausfinden, warum Collini ausgerechnet einen vorbildlichen Menschen wie Meyer ermordet hat. Auch das öffentliche Interesse an dem Fall ist immens, doch Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv. Als Caspar gegen alle Widerstände immer tiefer in den Fall eintaucht, wird er nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern stößt auf einen der größten Justizskandale der deutschen Geschichte und eine Wahrheit, von der niemand wissen will.

Filmplakat zu "Beale Street" | Bild: DCM

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US 2018 - Regie: Barry Jenkins - Darsteller: KiKi Layne, Stephan James - FSK: 12 - Länge: 119 min.

Demnächst
Beale Street

Darsteller-Oscar für Regina King. Der MOONLIGHT-Nachfolger.

BEALE STREET basiert auf dem Bestseller-Roman des preisgekrönten US-Autors James Baldwin und erzählt eine berührende Liebesgeschichte im Amerika der 70er Jahre, in dem Rassismus gegenüber Schwarzen an der Tagesordnung stand. Die 19-jährige Tish und ihr Verlobter Fonny sind ein junges Paar im ärmlichen Viertel Harlem. Fonny wird fälschlicherweise der Vergewaltigung an einer Puerto-Ricanerin beschuldigt und kommt ohne Prozess unschuldig ins Gefängnis. Kurze Zeit später erfährt Tish, dass sie von Fonny ein Kind erwartet. Mit Zuversicht versichert sie ihm, ihn noch vor der Geburt aus dem Gefängnis zu holen. Mit Hilfe der Familie versucht sie mit allen Mitteln seine Unschuld zu beweisen.

Oscar-Preisträger Barry Jenkins, der bereits mit MOONLIGHT ein Meisterwerk schuf, stellt in BEALE STREET mit viel Feinfühligkeit der Willkür einer weißen Justiz eine junge und tiefe Liebe entgegen „wie man sie seit vielen Jahren nicht mehr auf der Leinwand gesehen hat“ (Tagesspiegel).

"Ganz einfach einer der bestgespielten, bestfotografierten, bestinszenierten und berührendsten Filme des Jahres!" Filmstarts.de

Filmplakat zu "Unheimlich perfekte Freunde" | Bild: Fox

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DE 2019 - Regie: Marcus H. Rosenmüller - Darsteller: Luis Vorbach, Jona Gaensslen - FSK: 6 - Länge: 91 min.

Demnächst
Unheimlich perfekte Freunde

Krass, mich gibt´s doppelt!

Welches Kind sehnt sich nicht manchmal nach einem persönlichen Doppelgänger, der in allen Belangen perfekt ist – intelligenter, sportlicher und lässiger, als man selbst je sein könnte? Der in der Schule die besten Noten ohne Anstrengung erzielt?

Emil und Frido sind beste Freunde. Als in einem Spiegelkabinett auf dem Jahrmarkt die Spiegelbilder der beiden zum Leben erweckt werden, glauben die 10-jährigen Jungs, das große Los gezogen zu haben: Die Doppelgänger können nämlich all das, was Frido und Emil selbst nicht so gut können, ihre ambitionierten Eltern aber von ihnen erwarten. Doch als ihre Abbilder plötzlich beginnen, eigene Ziele zu verfolgen, müssen die beiden Freunde einen Weg finden, die unheimlichen Geister, die sie riefen, wieder los zu werden. Das aber gestaltet sich schwieriger als gedacht …