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Demnächst im Filmstudio Eichstätt

Filmplakat zu "Die Seele der Geige" | Bild: DokFest

DE 2018 - Regie: Benedikt Schulte - Darsteller: Doku - FSK: nicht bewertet - Länge: 52 min.

Do, 20.09.2018
Die Seele der Geige

DOK.tour 2018. Ein fesselnder, hochästhetischer Film über das geheime Seelenleben der Musik.

"Das ist doch meine Stimme! Jetzt habe ich sie wieder," sagt Frank Peter Zimmermann, als er seine Geige endlich wieder in den Händen hält. Wie aber entsteht eine solche Stimme, wie erschafft man den perfekten Klang?

Martin Schleske, Geigenbaumeister aus Landsberg am Lech, ist auf der Suche nach besonderem Klangholz, denn er möchte eine einzigartige Geige bauen. Inspiriert wurde er dabei nicht von der Stradivari, sondern vom menschlichen Gesang. Das Instrument entsteht – dank Handwerk und Hightech.

Virtuose Konzertszenen, persönliche Interviews und außergewöhnlich nahe Einblicke in das Geigenbau-Atelier zeichnen das Porträt eines Instruments zwischen Mythos und Messbarkeit, zwischen Tradition und Innovation.

Filmplakat zu "Wackersdorf" | Bild: Filmagentinnen

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DE 2018 - Regie: Oliver Haffner - Darsteller: Johannes Zeiler, Anna Maria Sturm - FSK: 6 - Länge: 123 min.

Do, 20.09.2018
Wackersdorf

Publikumspreis beim Münchner Filmfest 2018!

Oberpfalz, 1980er Jahre: Die Arbeitslosenzahlen steigen und der Landrat Hans Schuierer (Johannes Zeiler) steht unter Druck, Perspektiven für die Bevölkerung zu schaffen. Da erscheinen ihm die Pläne der Bayerischen Staatsregierung wie ein Geschenk: In der beschaulichen Gemeinde Wackersdorf soll eine atomare Wiederaufbereitungsanlage (WAA) gebaut werden, die wirtschaftlichen Aufschwung für die ganze Region verspricht.

Doch als der Freistaat ohne rechtliche Grundlage mit Gewalt gegen Proteste einer Bürgerinitiative vorgeht, die sich für den Erhalt der Natur in ihrer Heimat einsetzt, steigen in Schuierer Zweifel auf. Vielleicht ist die Anlage doch nicht so harmlos wie behauptet. Er beginnt nachzuforschen und legt sich mit der mächtigen Strauß-Regierung an.

An Originalschauplätzen im Landkreis Schwandorf gedreht, verfolgt der Film die Geburtsstunde der zivilen Widerstandsbewegung in der BRD. Ein Plädoyer für demokratische Werte und Bürgerengagement, heute so aktuell wie damals.

"Souverän in Szene gesetzt als fesselndes, beunruhigend brandaktuelles Politdrama, das vom Wachsen und Gedeihen fundamentaler bürgerlicher Tugenden unter erschwerten bayerischen Bedingungen handelt." epd Film

Filmplakat zu "Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon" | Bild: Majestic

> Film-Homepage

DE 2018 - Regie: Florian Gallenberger - Darsteller: Elmar Wepper, Dagmar Manzel - FSK: 0 - Länge: 116 min.

Do, 20.09.2018
Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon

Ein Fest für alle Elmar Wepper-Fans!

Schorsch ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt und schuftet täglich in seinem Betrieb, der kurz vor der Pleite steht. Er redet nicht gern und auch nicht viel. Hat er nie. Die Ehe mit seiner Frau ist längst entzaubert und zu allem Überfluss möchte seine Tochter jetzt auch noch an die Kunstakademie. „Ein solcher Schmarrn!“ ist alles, was Schorsch dazu einfällt. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, einer alten Kiebitz, fühlt sich Schorsch wirklich frei.

Doch dann missfällt dem Chef des lokalen Golfplatzes, den Schorsch angelegt hat, der Grünton des Rasens und Schorsch bleibt auf seiner Rechnung sitzen. Als der Gerichtsvollzieher kurz darauf sein geliebtes Flugzeug pfänden will, setzt sich Schorsch in die Kiebitz, packt den Steuerknüppel und fliegt einfach davon. Ohne zu wissen, wohin.

Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt, voller skurriler und besonderer Begegnungen – und mit jedem Start und jeder Landung öffnet der Gärtner ganz langsam sein Herz wieder für das, was man eine Ahnung von Glück nennt...

Filmplakat zu "Ein Lied in Gottes Ohr" | Bild: NeueVisionen

FR 2017 - Regie: Fabrice Eboué - Darsteller: Fabrice Eboué, Ramzy Bedia - FSK: 12 - Länge: 90 min.

Demnächst
Ein Lied in Gottes Ohr

Eine pointenreiche Komödie über eine virtuose Band mit viel bösem Witz.

Ohne jegliches Moralaposteln pikst Regisseur Fabrice Eboué in jedes religiöse Wespennest und nimmt uns mit großer Lust an der Provokation und noch mehr herzhaftem Humor mit auf eine höllisch komische, musikalische Irr- und Abenteuerfahrt.

Dafür wurde es höchste Zeit: ein Rabbi, ein Pfarrer und ein Imam gründen eine Band. Der beruflich unter Hochdruck stehende Musikproduzent Nicolas soll diese neue Band ganz nach oben bringen. Gemeinsam mit seiner flinken Assistentin Sabrina gelingt es ihm, aus den drei Himmelsdienern die virtuose Band Koexistenz zu formen, die sogar dem lieben Gott einen deftigen Ohrwurm verpassen könnte. Womit Nicolas und Sabrina nicht gerechnet haben, sind die kleinen und größeren Abgründe, die die Geistlichen heutzutage so mit sich herumtragen. Und so groß die Nachfrage nach göttlichen Harmonien auch sein mag – die dafür zu zähmenden Unterschiede haben sie sich etwas friedfertiger vorgestellt. Doch die drei Bandkollegen beherrschen den religiösen Beleidigungskanon perfekt und treffen bei der Arie der kulturellen Vorurteile ohne Probleme den fiesesten Ton. Als die Dinge außer Kontrolle geraten und sich die Gottesdiener an die Gurgel gehen, schmeißt Nicolas hin. Aus diesen Streithähnen kann auch er keine Friedenssinger machen. Doch die heiligen drei Tonträger haben mittlerweile ihre Koexistenz ins Herz geschlossen und nehmen die Dinge nun selbst in die Hand…

Filmplakat zu "Welcome to Sodom" | Bild: Camino

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AT/GH 2018 - Regie: Christian Krönes, Florian Weigensamer - Darsteller: Doku - FSK: 6 - Länge: 92 min.

Demnächst
Welcome to Sodom

Dein Smartphone ist schon hier.

Der Dokumentarfilm „Welcome to Sodom“ lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken und portraitiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie wird höchstwahrscheinlich auch letzte Destination für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir morgen kaufen!

Filmplakat zu "Glücklich wie Lazzaro" | Bild: Piffl

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IT/CH/FR/DE 2018 - Originaltitel: Lazzaro felice - Regie: Alice Rohrwacher - Darsteller: Adriano Tardiolo, Nicoletta Braschi - FSK: 12 - Länge: 125 min.

Demnächst
Glücklich wie Lazzaro

Auf dem Filmfestival in Cannes mit 15minütigen Standing Ovations gefeiert und mit der Goldenen Palme für das Beste Drehbuch ausgezeichnet!

Besser kann man es, finden wir, nicht ausdrücken: "Ein Filmwunder", schrieb die spanische Tageszeitung El Mundo anlässlich der Weltpremiere auf dem Festival de Cannes.

Inviolata, ein abgeschiedenes Landgut im italienischen Nirgendwo. Hier herrscht die Marquesa Alfonsina de Luna mit harter Hand über ihre Landarbeiter. Lazzaro ist einer von ihnen, ein junger Mann, so gutmütig, duldsam und unschuldig, dass man ihn für einfältig halten könnte. Eines Tages kommt Tancredi nach Inviolata, Sohn der Marquesa, der an seiner Mutter so sehr leidet wie am Landleben. Zwischen Tancredi und Lazzaro entwickelt sich eine seltsame, ungleiche Freundschaft, die erste in Lazzaros Leben. Anfangs noch zart und unbeholfen, wird sie die Zeit überdauern, auch die alles auseinander sprengenden Folgen des „Großen Betrugs“, die Lazzaro auf der Suche nach Tancredi in die große Stadt führen wird.

»„Glücklich wie Lazzaro“ ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der über keine besonderen Fähigkeiten verfügt, keine magischen Kräfte besitzt, eine Geschichte ohne Special Effects. Ein Heiliger, der in dieser Welt lebt und von niemandem etwas Böses denkt, der immer an die Menschen glaubt.

"Meisterwerk [...] Mehr kann Kino eigentlich nicht leisten." Der Standard

Filmplakat zu "Das Prinzip Montessori" | Bild: NeueVisionen

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FR 2017 - Originaltitel: Le Maître est l'enfant - Regie: Alexandre Mourot - Darsteller: Anny Duperey, Alexandre Mourot - FSK: 0 - Länge: 100 min.

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Das Prinzip Montessori

Die Lust am Selber-Lernen.

DAS PRINZIP MONTESSORI – DIE LUST AM SELBER-LERNEN taucht ein in die magische Welt der geistigen Autonomie des Menschen, die Maria Montessori vor 100 Jahren erstmals ausformulierte.

Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen oder von der Treppe schön herunterpurzeln. Alexandre Mourot fragt sich, was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren. Ausgerüstet mit seiner Kamera besucht er Frankreichs älteste Montessori-Schule. Hier trifft er auf glückliche Kinder, die die Vorteile ihrer Freiheit genießen und doch sehr diszipliniert ihren „Aufgaben“ nachgehen. Ob lesen, Brot backen, rechnen lernen, schlafen oder spielen – die Erzieher bleiben sehr diskret und im Hintergrund. Es sind die Kinder, die dem Regisseur durch ihre Entwicklung eine ganz eigene Dramaturgie vorgeben und so zu den eigentlichen Erzählern ihrer Geschichte werden.

Filmplakat zu "Menashe" | Bild: Mindjazz

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US 2017 - Regie: Joshua Z. Weinstein - Darsteller: Menashe Lustig, Ruben Niborski - FSK: 6 - Länge: 82 min.

Demnächst
Menashe

Diese leise, warmherzige Komödie - erzählt authentisch von einer in sich geschlossenen Gemeinschaft.

Der komplett auf jiddisch gedrehte Film erzählt die Geschichte des Witwers Menashe (Menashe Lustig), der entgegen aller religiösen Traditionen darum kämpft, seinen Sohn Rieven (Ruben Niborski) allein erziehen zu können.

Ein warmherziges und beeindruckend authentisches Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmemachers Joshua Weinstein über einen universellen Konflikt inmitten einer abgeschotteten Gemeinde. Zwei Jahre drehte er dafür mit echten Haredim (Ultraorthodoxe) in Borough Park in Brooklyn, New York – der größten Chassidischen Gemeinde außerhalb Israels. Für seinen Mut wird er weltweit auf Festivals und in der Presse gefeiert.

"MENASHE ist bei allem Willen zur höchstmöglichen Authentizität nicht nut ein interessantes Zeitdokument, sondern vor allem eines: eine sehr warmherzige, tragikomische Geschichte." – Programmkino.de

"das mit feiner Tragikomödie gewürzte Drama, das zu den bestbewerteten Filmen des vergangenen Jahres zählt" – Filmstarts

"Wenn Menashe die stark bevölkerten Straßen des Viertels hinunterläuft, geschieht um ihn herum so viel, in völlig neorealistischer Art, dass zuzuschauen eine Freude ist." – Kino-zeit

„Ein klassischer ‚shlimasel‘ in der Woody-Allen-Nachfolge“ - FAZ

„Eine einfühlsame menschliche Komödie“ - The New York Times

„Eine ehrliche Vater-und-Sohn-Geschichte“ - SRF